Das kleine Speck-ABC

Das kleine Speck-ABC

Das kleine Speck-ABC

Eine Frage zum Speck?

Hier findest Du die Antwort sowie Tipps und Tricks.

Wie sollte man Speck schneiden?

Die Frage, wie man Speck richtig schneidet, ist unter uns Tyrolern eine ganz essentielle – und dabei kommt es stark auf den eigenen Geschmack, die Anwendung und nicht zuletzt auch auf das zur Verfügung stehende Schneidewerkzeug an.
 
Wer eine Schneidemaschine mit glattem Messer sein Eigen nennt, kann sich den Speck in hauchdünne Scheiben aufschneiden. So genießt man den Speck am besten pur, oder auf einer Scheibe frischem Bauernbrot.
 
Natürlich lässt sich Tiroler Speck g.g.A. auch bestens mit einem scharfen Messer schneiden: entweder in Würfel, Stifterl oder Blätter.
 
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Hauchdünne Scheiben, Stifterl, Würfel oder Blätter - wie schmeckt Dir dein Speck?

Wie kann man Speck lagern?

Wie kann man Speck lagern?

Auch ohne ideal temperierten Speck-Keller im Haus lässt sich ein Stück Speck einfach richtig lagern.
 
Originalverpackt
Ist das Stück Speck noch original verpackt, kann es problemlos an einem kühlen Ort gelagert werden.
 
Vor dem Genuß
Für die Entfaltung des vollen Genussaromas nimmt man den Speck mind. eine Stunde vor dem Verzehr aus der Verpackung und lässt ihn bei Raumtemperatur akklimatisieren. Wird die Verpackung geöffnet, sollte sie immer vollständig entfernt und nicht mehr weiterverwendet werden. 
 
Ideale Lagerung von Speck im Kühlschrank
Ein nicht mehr original verpacktes Stück Speck lässt sich im Kühlschrank noch für einige Tage lagern. Idealerweise sollte man den Speck entweder in Tuch einschlagen (Leinen eignet sich dabei besonders) oder in Pergament- oder Backpapier einwickeln. So ist der Speck vor äußeren Einwirkungen etwas geschützt. Eine luftdichte Verpackung ist nicht erwünscht, der Speck soll noch atmen können. 
Eine weitere umweltfreundliche Lösung
Den Speck in einen Suppenteller legen und mit einem zweiten abdecken. Wird der Speck über einen längeren Zeitraum gelagert, schreitet natürlich auch die Abtrocknung voran. Der Speck wird langsam härter, darunter leidet die Qualität aber nicht. 
 
Fein aufgeschnittener Speck
Bereits fein-aufgeschnittener Speck aus der Convenience-Packung kann ungeöffnet im Kühlschrank bis zum angegeben MHD gelagert werden. Einmal geöffnet, sollten die feinen Speckscheiben gleich verzehrt werden. Ansonsten können diese wieder gut verpackt – z.B. in einer Frischhalte-Box – bis zu weitere 5 Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Kann man Speck einfrieren?

Um Aroma und Konsistenz perfekt zu erhalten, kann Speck auch bis zu 6 Monate gefroren gelagert werden. Dafür den Speck in kleinere Teile portionieren und einzeln in Gefrierbeutel einfrieren. Vor dem Gebrauch langsam (ca. 24 Stunden) bei Zimmertemperatur auftauen.
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Brrrr... jetzt wird es kalt! Speck kann man auch einfrieren.

Wie wird Speck hergestellt?

Zu Beginn der Speckproduktion bei HANDL TYROL erfolgt eine sorgfältige Fleischauswahl. Wir verwenden nur gewachsene Teilstücke aus kontrollierter Herkunft, die der Speckmeister einer genauen Qualitätskontrolle unterzieht. 
 
Anschließend wird das gute Stück sorgfältig mit Meersalz und natürlichen Gewürzen - Wachholder, Pfeffer und etwas Knoblauch - eingerieben. 
 
Jetzt wird trocken gepökelt – wir Tyroler nennen diesen Schritt „Suren“: Das Meersalz entzieht dem Fleisch langsam Wasser und der Speck nimmt allmählich die Aromen der Gewürze auf.  Bevor wir unseren Speck mild räuchern, darf er noch etwas weiter rasten: In kühlen Temperaturen wird er weiter abgetrocknet, um ein besonders feines Ergebnis zu erzielen. 
 
Nun erfolgt der entscheidende Schritt, der dem original Tiroler Speck sein charakteristisches Aroma verleiht: das Räuchern über Buchenholz, umgangssprachlich auch „Selchen“ genannt. Die Temperaturen in der Räucherkammer steigen dabei nicht über 22 Grad, man spricht also von einer „Kalträucherung“.
 
Dann fehlt nur noch eines: die langsame Reifung an der frischen Bergluft. „LANGSAM“ ist dabei das entscheidende Stichwort (dieser Prozess dauert mehrere Monate), denn nur so verliert er weiterhin genug Feuchtigkeit, damit wir die gewünschte Festigkeit und Konsistenz erhalten. Nach einer letzten, ausführlichen Qualitäts-Prüfung durch den Speckmeister steht dem Genuss eines echten Tiroler Speck g.g.A. nichts mehr im Wege!
 
Räuchern der Speckstücke Handl Tyrol
Hier wird "geselcht" - Der Speck wird mild mit Buchenholz geräuchert
Wie lange braucht es also, bis der Speck fertig auf dem Jausenbrettl liegt?

Ganz klar, gut Ding braucht Weile:
Die Reifezeit unserer Tiroler Speck g.g.A. Sorten liegen zwischen mind. 8 Wochen für einen herzhaften Bauchspeck und ganze 24 Wochen für einen klassischen Schinkenspeck. 

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Was bedeutet eigentlich das g.g.A. beim Tiroler Speck g.g.A.?

g.g.A. steht für geschützte geografische Angabe und ist ein Gütesiegel der Europäischen Union, das Konsumenten vor Irreführung oder Nachahmungen schützen soll. Wer also einen Tiroler Speck g.g.A. kauft, bekommt garantiert ein Stück Speck, das im österreichischen Bundesland Tirol hergestellt, geschnitten und verpackt wurde. 
 
Der gesamte Herstellungsprozess ist in einer genauen Herstellungsbeschreibung festgehalten, die im Rang einer EU-Verordnung steht. Eine ernste Angelegenheit also, die vom Konsortium der Hersteller für Tiroler Speck g.g.A., genauestens überprüft und überwacht wird.
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Welche Fleischstücke kann man zu Speck verarbeiten?

Wir verwenden 5 verschiedene Teile vom Schwein, um den echten Tiroler Speck g.g.A. herzustellen: Schinken, Karree, Bauch, Schopf und Schulter. Jeder Specksorte hat einen unvergleichlich eigenen Geschmack und verschiedene Verwendungsmöglichkeiten.
 
Speckturm Gewuerze Handl Tyrol
Kennst du alle 5 verschiedenen Sorten unseres Tiroler Speck g.g.A.?
Was für ein Holz wird verwendet, um Speck zu räuchern?
Bei Handl Tyrol verwenden wir nur Buchenholz in Form von Scheiten oder Spänen, um einen besonders mildes Raucharoma zu erhalten. Zusätze wie Wachholderreisig oder Fichtenreisig hat in unseren Öfen nichts verloren.
 
Zum Video

Aus welchen Zutaten besteht die HANDL TYROL Gewürzmischung für Speck?

Die genauen Mengenangaben der Gewürze sind bis heute ein gut gehütetes Familiengeheimnis! Im Jahr 1926 schrieb Karl Cyprian Handl sein Rezept für die Gewürzmischung des Tiroler Specks nieder, an das wir uns bis heute halten. Das Rezept wird als Schatz von Generation an Generation weitergeben. 
 
Die Zutaten verraten wir aber gerne, denn auf die sind wir besonders stolz: Meersalz, schwarzer Pfeffer und Wachholderbeeren höchster Qualität sowie ein Hauch von Knoblauch.
 
Hierbei wird besonders auf ausgesuchte Anbaugebiete geachtet und auf Massenware bewusst verzichtet, um den besten Geschmack zu erzielen.
 
 
Naturgewürze Handl Tyrol
Nach einem gut behüteten Familienrezept - die berühmte HANDL TYROL Gewürzmischung